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Aufgehübschter Familienvan

Dienstag, 17. Mai 2016 / 14:35 Uhr

Die zweite Generation von Citroën C4 Picasso und Grand C4 Picasso sind seit drei Jahren eines der wenigen auch optisch attraktiven Produkte im Bereich der Compact-Vans, die noch nicht von den unpraktischeren aber zeitgeistigeren SUV's weggefegt wurden. Auf die mutmassliche Mitte des Lebenszyklus hin bekommen diese Familienfreunde nun eine Auffrischung.

Optisch wurde die Front des Citroën C4 Picasso etwas nachgeschärft.

Kompaktvan, Dynamik und Abenteuer sind Worte, die selten im gleichen Satz anzutreffen sind. Wir haben dies somit abgehakt und liefern auch gleich die Begründung nach: Kompaktvans residieren in der Realität, Dynamik und Abenteuer hingegen vor allem in den Wunschträumen vieler Autofahrer, wenn sie im Stau stehen.

Der C4 Picasso wie sein längerer und bis 7-Sitziger 'Grand'-Bruder fielen schon 2013 mit ihrem ziemlich mutigen Front-Design auf, wobei an der Karrosserieform selbst nicht so viel zu machen war: Minivan ist nun mal Kistchen mit Rädern dran, wobei aber mit einigen Designtricks doch einiges gewonnen werden konnte, wie man auf den Bildern sieht (oder nicht - je nach Geschmack des Betrachters/der Betrachterin).

Mit 300'000 verkauften Exemplaren ist der 'C4 Picasso' seit drei Jahren für ein Nischenmodell durchaus erfolgreich gewesen, aber es war nun doch Zeit für ein Facelift. Was bringen also die neuen Modelle?

Rein optisch wird die Front ein wenig nachgeschärft und das Heck bekommt Rückleuchten im «3D-Look». Der C4 bekommt eine Option für eine Lackierung mit einem Dach in einer alternativen Farbe, während für den Grand C4 der Dachbögen in silber bestellt werden kann. Auch sind drei neue Aussenfarben erhältlich.

Während man die neuen Heckleuchten bewundert, kann man auch gleich die Heckklappe ohne die Hände benützen zu müssen, öffnen. Dieses Feature ist bei Kombis und Minivans ab einem gewissen Niveau eigentlich schon Pflicht und auch beim C6 muss lediglich mit dem Fuss gewedelt werden, um den Kofferraum zugänglich zu machen.

Fahrassistenz-Systeme auf den Stand der Technik aktualisiert

Elektronisch aufgerüstet wird auch der Innenraum, der neu in vier verschiedenen Design-Optionen bestellt werden kann. Im Cockpit findet sich neben dem 12-Zoll-HD Display nun auch noch ein 7-Zoll-Touch-Screen, der die Bedienung des neuen «3D Citroën Connect Nav» intuitiv, schnell und natürlich 'connected' machen wird.

Ebenso werden die Fahrassistenz-Systeme nachgerüstet: Adaptiver Tempomat mit Stopfunktion, aktiver Spurassistent, aktiver Bremsassistent, Verkehrsschilderkennung, Müdigkeitswarner und Totwinkelwarner bringen den C6 auf den gegenwärtigen Stand der Technik.

Unter der Motorhaube schliesslich findet sich ein für den C4 neuer, schon aus anderen Citroëns und Peugeots bekannter PureTech Benzin-Direkt-Einspritzer mit drei Zylindern, 130PS und einem automatischen Start-Stop-System, der dem Euro-6 Standard entspricht.

Die neuen Citroën C4 Picasso und Grand Picasso sind ein attraktives Update in der Nische der Compactvans - nicht zuletzt, weil diese weiterhin etwas Design-Flair in dieses doch eher dröge Segment zu bringen vermögen.

(Patrik Etschmayer/news.ch)


Bildergalerie


Update bei Compact-Limousinen von Citroën

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