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Huber+Suhner 2002 mit grossem Konzernverlust

Mittwoch, 19. März 2003 / 11:17 Uhr

Zürich - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner AG hat im Geschäftsjahr 2002 einen Konzernverlust von 75,2 Mio. Fr. verbucht. Im Vorjahr belief sich der Verlust auf 56,6 Mio. Franken.

Verkäufe im Telekomsektor gingen zurück.

Der operative Verlust betrug aufgrund der unerwartet geringen Verkäufe im Telekomsektor 34,4 (Vorjahr: 36,3) Mio. Fr. vor Restrukturierungsaufwand und 71,2 (50,5) Mio. Fr. nach Restrukturierungsaufwand, wie das Unternehmen mitteilte.

Der Fehlbetrag habe dank umfangreicher Rationalisierungen und Kostensparmassnahmen im Jahresverlauf zunehmend verbessert werden könnnen und habe bereits deutlich unter dem Niveau der zweiten Jahreshälfte 2001 gelegen, schreibt Huber+Suhner weiter.

Der Umsatz ging, wie bereits gemeldet, um 17,5 Prozent auf 589,5 Mio. Fr. zurück; währungsbereinigt betrug der Umsatzrückgang 14,8 Prozent. Der Generalversammlung wird ein Dividendenverzicht vorgeschlagen, im Jahr davor wurde noch eine Dividende von 0,50 Fr. pro Aktie ausbezahlt.

Für das Jahr 2003 erwartet das Unternehmen laut Communiqué eine markante Verbesserung der Ertragslage, nachdem das letztjährige Massnahmenpaket nun voll zum Tragen komme.

Huber+Suhner gehe davon aus, bei Erreichen eines ähnlichen Umsatzes wie im Vorjahr ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen zu können. In den ersten beiden Monaten sei bei verhaltener Umsatzentwicklung die Gewinnschwelle erreicht worden.

(bsk/sda)

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HUBER+SUHNER develops and produces high-quality electrical and optical connections.
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