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Rheinfall nicht mehr attraktiv?

Mittwoch, 11. Mai 2005 / 13:49 Uhr

Neuhausen am Rheinfall - Der grösste Wasserfall Europas kämpft mit den Besucherzahlen. Dank einem neuen Informationszentrum sollen Touristen nun länger am Rhein verweilen.

Der Rheinfall ist der grösste Wasserfall Europas.

Eine Million Besucherinnen und Besucher aus 115 Ländern besuchen jedes Jahr den Rheinfall. Doch das schöne Naturschauspiel genügt nicht, um die Besucherzahlen zu halten.

Mit Hilfe des modernsten Touristen-Informationssystems der Schweiz sollen die Gäste nach dem Rheinfall auch die grenzüberschreitende Region an Rhein und Bodensee entdecken.

Harzige Suche nach Investoren

Das ursprünglich geplante Grossprojekt Rheinfall 2000 plus war am Widerstand der Bevölkerung und mangels Investoren gescheitert.

Zusammen mit der Gemeinde Neuhaus am Rheinfall, der eigenen und der deutschen Tourismusförderung hat der Kanton Schaffhausen nun ein kleineres Projekt verwirklicht, um den Rheinfall und die Region Rhein/Bodensee zu vermarkten.

Pavillon am Rheinfall

Kernstück des Informationssystems ist ein 400 000 Franken teurer Pavillon am Rheinfall, der im Beisein von Vertretern aus Tourismus, Wirtschaft und Politik eröffnet wurde.

Eine Informationstafel liefert Wissenswertes zum 23 Meter hohen und 150 breiten Wasserfall, der vor 17 000 Jahren entstanden ist. 600 000 Liter Wasser fliessen jede Sekunde über die Kalkfelsen ins 13 Meter tiefe Becken.

Effizienter Tourist-Service

Am Tourist-Service bei Fachleuten oder am automatischen Informator können sich Reisende an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr Informationen über die Region holen oder ein Hotel reservieren.

Über Ausflugsmöglichkeiten und Events geben ausserdem ein Bildsschirm und zahlreichende Gratis-Broschüren Auskunft.

(bsk/sda)


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