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Schweizer Aktien schliessen unter Tageshoch fester

Dienstag, 27. Januar 2004 / 19:57 Uhr

Zürich - Positive Konjunktur- und Unternehmensdaten haben den Schweizer Aktien Auftrieb verliehen. Sie stiegen auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Händler sagten, die Konjunkturzuversicht habe alle Sektoren erfasst.

Auch die UBS profitierte von den Spekulationen.

Im späten Geschäft liessen dann die leicht nachgebenden US-Börsen die Kurse von den Höchstkursen wieder etwas abbröckeln. Der Swiss Market Index (SMI) erreichte bei 5822,8 Zählern den höchsten Stand seit Sommer 2002 und schloss 0,73 Prozent höher bei 5790,6 Punkten. Der breitgefasste SPI stieg um 0,68 Prozent auf 4185,99 Zähler.

Ein möglicher Grund für den am Nachmittag nachlassenden Schwung könnte das Treffen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank Fed am Dienstag und Mittwoch sein. Mit einer Leitzinsänderung in Amerika rechnet allerdings praktisch niemand.

Händler sagten, derzeit erlebe der Markt eine Phase der Spekulationen. Dafür verantwortlich sei der Übernahmekampf zwischen Sanofi-Synthélabo und Aventis.

Sanofi-Aventis habe die Frage, was Novartis mit ihrem Drittel-Stimmrechtsanteil an Roche machen werde, wieder aufgeworfen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, sagte ein Börsianer. Davon profitieren beide Werte. Roche stiegen um 1,6 Prozent und Novartis legten moderate 0,3 Prozent zu.

Von Spekulationen belebt wurde auch der Finanzsektor. Die Banken seien direkte Profiteure dieser Spekulationen, sei es durch höhere Einnahmen im Zusammenhang mit spekulativen Aktienkäufen, sei es durch Kommissionen aus dem Fusionsgeschäft, sagte ein Händler. CS Group kletterten 1,6 Prozent und UBS gewannen 0,4 Prozent.

(rp/sda)